methoden

Zu Beginn steht das Vorgespräch zwischen Klient und mir. Es dient der Klärung des Anliegens/Satzes für diese Arbeit: Was möchte ich hier für mich erreichen?

Dem Anliegen/Satz entsprechend schlage ich vor, Menschen als Repräsentanzen für wichtige Aspekte/Wörter des Anliegens auszuwählen: Dabei nützen wir die grundlegende menschliche Fähigkeit, sich in andere Lebewesen einzufühlen. Allerdings ist dieser Spiegel störanfällig: Unbewältigte Erfahrungen und Erlebnisse eines Repräsentanten können dessen Wahrnehmungen verzerren.

Aufgrund dessen ist der folgende Prozess einer Auseinandersetzung des Klienten mit den unterschiedlichen emotionalen, körperlichen und kognitiven Wahrnehmungen sehr wichtig:

Stimmen die Wahrnehmungen der Repräsentanten? Stimmen die eigenen Wahrnehmungen? Wie ist es für mich stimmig?

In dieser Zwiesprache mit sich selbst offenbaren sich die eigenen emotionalen, körperlichen und geistigen Befindlichkeiten: Warum fühle ich mich so, wie ich mich fühle? Warum spüre ich meinen Körper, so wie ich ihn spüre? Warum denke ich so, wie ich denke? Und letztendlich: Warum handle ich so, wie ich handle?

Auf diese Weise kann sich mein Anliegen/Satz in seinen Zusammenhängen und Ursachen zeigen. In dieser Selbstbegegnung eröffnen sich mir Möglichkeiten, mein Leben eigenverantwortlich und meiner selbst bewusst zu gestalten.

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